Wie Sie mit einer psychologischen Preisstrategie Ihre Verkäufe steigern können

Wie Sie mit einer psychologischen Preisstrategie Ihre Verkäufe steigern können

01/11/2021 - Preisstrategie

Die Art und Weise, wie Preise im E-Commerce und auch im Katalog dargestellt werden, hat einen wesentlichen Einfluss auf das Image Ihres Produktes. Psychologische Preise helfen Ihnen, Ihre Preisstrategie zu verbessern, indem Sie sie an die Erwartungen Ihrer potenziellen Kunden anpassen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie eine psychologische Preisstrategie anwenden können, um mehr Verkäufe zu erzielen.

Was sind psychologische Preise?

Psychologische Preise sind solche, die über besondere Merkmale verfügen, um für den Verbraucher attraktiver zu wirken. Dies kann unter anderem durch ihre Präsentationsform, Numerologie oder das Auftreten von Rabatten erfolgen.

Im Rahmen der Geschäftsentwicklung erlauben uns psychologische Preisstrategien, unsere Preise besser an die Erwartungen der Nutzer anzupassen. Gleichzeitig wird eine bestimmte Empfindung im Kunden geweckt. Daher lässt sich sagen, dass diese Art der Preisstrategie eine grundlegende Rolle für die Marke spielt, welche in erster Linie durch das Publikum wahrgenommen wird.

Welche Elemente sind an den psychologischen Preisen beteiligt?

Die psychologische Preisgestaltung umfasst verschiedene Elemente bei der Darstellung der Beträge in Ihrem Katalog oder E-Commerce. Einige von ihnen hängen von der Art des Sektors ab, in dem Sie sich bewegen, da die Wahrnehmungen unterschiedlich sein können, aber im Allgemeinen können wir über die folgenden 5 Elemente mit ihren Varianten sprechen:

  1. Design: Die Größe und Farbe des angezeigten Preises können attraktiv sein, aber auch kühl wirken. Um ein natürliches Einkaufserlebnis in Ihrem E-Commerce zu schaffen, vermeiden Sie Sprechblasen und aufdringliche farbige Rahmen. Verwenden Sie jedoch verschiedene Farben, um beworbene Preise, Packs usw. anzuzeigen.
  2. Geldzeichen: Je nach Produkt hilft das Weglassen des Geldsymbols dabei, dass der Anwender den Kostenfaktor nicht mehr allzu wichtig nimmt. 
  3. Rabatte: Sollte der Rabatt besser in Euro oder als Prozentsatz angezeigt werden? Nun, es kommt auf das Produkt an. Bei Produkten mit geringem wirtschaftlichem Wert, wie sie zum Beispiel im Supermarkt zu finden sind, ist es attraktiver, den Rabatt mit einem Prozentsatz anzuzeigen, außer es handelt sich um sehr einfache Beträge. Bei Produkten mit einem sehr hohen Kaufbetrag sollte der Rabatt in Euro angegeben werden, da diese Option einen positiveren Einfluss auf die Kaufentscheidung hat.
  4. Ziffern und Dezimalzahlen: Die ewige Streiterei zwischen 0,99 und gerundeten Preisen: Was verkauft sich besser? Die Käufer gewöhnlicher Konsumgüter sind bereits weniger empfänglich für die Merkmale der Dezimalpreise. Der Luxussektor ist allerdings mehr von den Dezimalzahlen betroffen: Beim Kauf eines High-End-Smartphones oder eines Autos weckt der genaue Preis mit all seinen Ziffern viel mehr Vertrauen bei den potenziellen Kunden als ein runder Preis.
  5. Einzelpreise: Beim Verkauf von Dienstleistungen oder teilbaren Gütern hilft die Angabe des Einzelpreises (sprich für jede Nutzung) dem Käufer, die Ausgaben genaustens einzusehen. Der Preis für jeden Spülgang mit dem Waschmittel, für jede Benutzung der Kaffeemaschine und sogar für jedes Tragen eines Kleidungsstücks, ist eine Technik, die in einigen trendigen E-Commerce-Unternehmen bereits effektiv eingesetzt wird, um das Bewusstsein für den ökologischen Wert des Einkaufs langfristig zu erhöhen.
Psychologischen Preisstrategie

3 Schritte für eine psychologische Preisstrategie

Wenn Sie nun von den Vorteilen einer psychologischen Preisstrategie überzeugt sind, achten Sie auf die folgenden 3 Schritte, die Sie für die Umsetzung der Strategie benötigen:

  1. Prüfen Sie Ihren Katalog: Fügen Sie diejenigen Produkte zusammen, die in bestimmten Elementen übereinstimmen, sei es durch ihre Kategorie, durch das Bedürfnis, das sie beim Benutzer wecken, oder durch irgendein anderes charakteristisches Merkmal.
  2. Überwachen Sie Ihre Konkurrenz: Prüfen Sie, welche Preise von der Konkurrenz für jedes Produkt angewendet werden und untersuchen Sie deren Schwankungen, um bei Bedarf Änderungen vornehmen zu können.
  3. Machen Sie einen A/B-Test: Sie sollten die notwendigen Tests durchführen, um die Preise zu prüfen, die Sie für jedes Produkt angewendet haben. Dabei sollten Sie auf der Grundlage steigernder Verkäufe jede Entscheidung verfeinern. Dies können Sie zum Beispiel durch reale Tests innerhalb Ihrer Webseite tun.

Wie kann ich meine psychologische Preisstrategie verbessern?

Eine psychologische Preisstrategie sollte von anderen Techniken begleitet werden, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Ergebnisse jederzeit zu optimieren. Eine Software zur Optimierung von Rabatten ermöglicht es Ihnen zum Beispiel, mit den Dezimalstellen zu spielen, um sich auf dem Markt zu etablieren und Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Und was ist mit der Überwachung der Ergebnisse? Wenn Sie sich für eine dynamische Preisstrategie entschieden haben (was Sie auch sollten), empfehlen wir Ihnen, ein Tool zur.

Kategorie: Preisstrategie

Stichworte: e-Commerce, Pricing

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Angela
Angela de la Vieja
Content Manager

Erste Dynamic Pricing -Lösung von und für Einzelhändler entwickelt