Klassische Preisstrategie vs. dynamische Preisstrategie

Klassische Preisstrategie vs. dynamische Preisstrategie

11/04/2021 - Dynamische Preise

Die ständige Weiterentwicklung von Onlineshopping und Internetverkauf erfordert auch eine Überprüfung der Preisstrategie der Onlinehändler. Dynamische Preisstrategien erleichtern es einem Unternehmen, sich an neue Kauftrends und Aktionszeiträume im Jahresverlauf anzupassen, wie z. B. an den bevorstehenden Black Friday. Wenn Sie immer noch darüber nachdenken, warum Sie eine dynamische Preisstrategie für Ihr Unternehmen brauchen und wie diese sich von der herkömmlichen Preisgestaltung unterscheidet, finden Sie hier Antworten auf diese Fragen.

Dynamische bzw. "kundenorientierte" Preisgestaltung

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Preisstrategien kann die dynamische Preisgestaltung als "kundenorientierte" Preisgestaltung verstanden werden. Mit anderen Worten: Die Preise, orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer. Dank der vielen neuen Möglichkeiten im Internet findet man immer den richtigen Shop, wo das gewünschte Produkt erhältlich ist. Das bedeutet, dass die Verbraucher proaktiver sind. Die Suche nach und der Vergleich von Angeboten hat beim Onlineshopping jedoch eine weitaus größere Bedeutung. Die Einzelhändler, die online verkaufen, sind sich dessen genau bewusst und bieten deshalb unendlich viele Produkte und Varianten an, was es für E-Commerces schwierig macht, neue Strategien für das eigene Produktangebot zu entwickeln. Auch ist es dabei eine Herausforderung, die Unterschiede zu anderen Produkten hervorzuheben bzw. die eignen Produkte nur einer bestimmten Gruppe von Nutzern zugänglich zu machen.

Die Verbraucher geben also das Marktgeschehen vor und zeigen damit ihre Bedürfnisse auf. Aus diesem Grund hat sich der Onlinehandel der Herausforderung gestellt, Prozesse zu automatisieren und neue Technologien wie z. B. Smart Data einzusetzen, um wettbewerbsfähiger zu werden.

Warum von der klassischen auf die dynamische Preisgestaltung umstellen?

Eines der verbreitetsten Gerüchte über die dynamische Preisgestaltung ist, dass Unternehmen dadurch die Kontrolle über ihre Strategie verlieren. Unzählige Erfolgsgeschichten von Onlinehändlern zeigen jedoch, dass sich diese Strategie sehr positiv auf E-Commerces und weitere Absatzkanäle auswirkt.

Da die Verbraucher nun vermehrt online einkaufen, hat sich auch deren Kaufverhalten geändert. An diesen Wandel passen sich Unternehmen nun vermehrt mithilfe von dynamischen Preisstrategien an, wobei vier wichtige Faktoren eine wesentliche Rolle spielen:

  1. Die Nachfrage. Unter Berücksichtigung der saisonalen Verkaufsspitzen sollten Sie eine Umsatzprognose erstellen, um sich auf die künftige Nachfrage der Verbraucher einzustellen.
  2. Der Lagerbestand. Wenn Sie Prognosen aufgestellt haben, können Sie Ihre Vorräte und Lagerbestände besser verwalten. Wenn Sie höhere Umsätze erwarten, sollten Sie eine größere Menge einlagern oder herstellen, um den Bedarf am Markt zu decken, ohne dass es zu Lieferengpässen oder gar Überschüssen kommt.
  3. Der Wettbewerb. Und was, wenn Konkurrenzprodukte viel teurer oder billiger sind als die eigenen? Manchmal kann es mühsam sein, die Preise aller Mitbewerber zu analysieren, um den eigenen Preis zu bestimmen. Mit Reactev können Sie festlegen, ob Sie unter oder über dem Preis der Konkurrenz liegen wollen bzw. wie hoch dieser sein soll.
  4. Die Marge. Sie können zwar hohe Umsätze erzielen, aber wenn die Gewinnmarge minimal ist, lohnt sich das für Ihr E-Commerce wahrscheinlich nicht. Daher ist die Festlegung einer Mindestmarge einer der wichtigsten Aspekte, um den optimalen Preis zu bestimmen.

So kann jederzeit der bestmögliche Preis kalkuliert werden, um Mehrkosten zu vermeiden und die Chancen, die der Markt bietet, zu nutzen.

Wie sich Preisänderungen bei der dynamischen Preisgestaltung rasch umsetzen lassen

Dynamische Preisstrategien beruhen auf Machine Learning, einer Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz, die aus dem aktuellen Marktgeschehen lernt, um Prognosen zu verbessern und bestmögliche Preise zu ermitteln. Um Ihre Preisstrategie zu perfektionieren, benötigen Sie daher ein Tool, das die Kalkulation beschleunigt und menschenunabhängig ist. So können Rechenfehler bei händischer Bearbeitung vermieden und Zeit eingespart werden - man bedenke dabei die Vielzahl an Referenzen, die im Internet über ein Unternehmen kursieren...

Preisgestaltungstools wie das von Reactev sind das Mittel der Wahl für E-Commerces, wenn es darum geht, umfangreiche Preisänderungen (teilweise) automatisiert vorzunehmen. Folgende Informationen und Daten benötigen Sie zu Beginn:

  1. Die möglichen Margen: Sie werden zur Festlegung von Ober- und Untergrenzen, die Ihre Preise nicht über- oder unterschreiten sollten benötigt.
  2. Das Preisempfinden der Nutzer: Testen Sie mit unserem Preissimulationstool, wie hoch der ideale Produktpreis für Ihre Kunden sein sollte.
  3. Die aktuelle Nachfragekurve: Das Erkennen von Nachfragespitzen und -tälern ermöglicht eine ständige Preisanpassung, um den Gewinn bei jedem einzelnen Verkaufsvorgang zu maximieren.

Wenn Sie die richtigen Kriterien für Ihren Produktbereich festlegen und die Erwartungen Ihrer potenziellen Kunden berücksichtigen, können Sie sowohl den Absatz steigern als auch die Wirksamkeit Ihrer Werbeaktionen optimieren. Letztendlich geht es also darum, den Gewinn bei jedem einzelnen Auftrag zu maximieren.

Kategorie: Dynamische Preise

Stichworte: e-Commerce, Pricing

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mariajose.guerrero

Erste Dynamic Pricing -Lösung von und für Einzelhändler entwickelt